Warum ich dachte, ohne Kinder nicht glücklich sein zu können

Warum ich dachte, ohne Kinder nicht glücklich sein zu können

Über die Wunschvorstellungen und Schuldgefühle einer Frau

Ich weiß nicht, wie ich diesen Beitrag beginnen soll, außer mit den Worten: Es macht mir echt Angst, dir so offen über dieses Thema zu schreiben.

Es ist meine Wunde, mein persönlicher Schmerzpunkt, was das Frausein angeht.

Blog als Audio (gelesen von Bianca Ritter)

 

Aber ich will dennoch darüber schreiben, weil ich glaube, dass ich mit meinen Gefühlen nicht ganz alleine bin und vielleicht hilft dir mein Beitrag auf irgendeine Weise.

Ich bin mittlerweile Mitte dreißig und ich habe keine Kinder. Ich werde auch keine mehr bekommen.

Ich habe mich nach vielen Jahren des „Versuchens“ bewusst dagegen entscheiden. Zu groß war der Schmerz, wenn ich es verloren habe, zu zermürbend und stressend der Wunsch.

Ich war irgendwann nicht mehr bereit, Opfer dafür zu bringen.

Denn die Opfer waren meine Zufriedenheit, mein Glück, meine Freude, meine Leichtigkeit und Naivität. Ich habe mich gefragt:

Wie kannst du richtig glücklich sein, wenn du immer das Gefühl hast, dass dir noch etwas Wichtiges in deinem Leben fehlt?

Es ist leichter gesagt als getan, es immer wieder zu probieren und falls es nicht klappt, weiterzumachen wie bisher. Meine letzte Schwangerschaft war vor einem Jahr und in bestimmten Momenten spüre ich heute noch den Schmerz, die Trauer und Enttäuschung über den Verlust.

Irgendwann wurde der Wunsch glücklich zu sein und mir mit meinem Mann ein Leben ohne Kinder aufzubauen, stärker als der Wunsch nach einer eigenen Familie.

Ich wollte meine Freiheit genießen, viel reisen, schreiben, kreativ sein und das ohne dabei immer im Hinterkopf einen Plan B zu haben, falls es doch noch mit dem Kinderwunsch klappt.

Ich wollte endlich loslassen und mein Leben leben.

Daher war es für mich zunächst eine große Erleichterung, als ich mich endgültig dazu entschied, wieder zu verhüten.

Womit ich nicht gerechnet hatte, waren die Schuldgefühle, die Zweifel an meiner Rolle als Frau, die plötzlich leise an mir nagten.

Ich merkte, dass ich ein schlechtes Gewissen hatte. Ich weiß nicht, wie es dir damit geht, aber irgendwie hatte ich Frau-Sein mit Kinder-in die-Welt-bringen und Mutter-Werden verknüpft.

Konnte ich ohne Kinder voll und ganz Frau sein?

Durfte ich mich für meine Freiheit und gegen Kinder entscheiden? Und was noch viel wichtiger war: Durfte ich so auch rundum glücklich sein?

Ich weiß, das hört sich irgendwie verrückt an, so zu denken. Aber ein Teil von mir hatte diese Schuldgefühle und es half nichts sie zu verdrängen und diesen Teil  zum Schweigen zu bringen. Denn dann wurde er von außen wieder angepickt und das war schmerzhaft!

Während ich dir diesen Beitrag schreibe, sitze ich gerade in Andalusien und blicke aufs Meer.

Seit 6 Wochen reisen mein Mann und ich mit dem Wohnwagen an der Küste entlang. Unsere Wohnung haben wir gekündigt. Als wir Freunden am Anfang von der Planung unserer großen Tour erzählten, dauerte es nicht lange und ich bekam folgenden Satz zu hören:

„Ihr habt ja keine Kinder! Ihr könnt so etwas machen.“

Ich wusste, dass es nicht böse gemeint war. Aber es tat weh.

Wie Salz in einer Wunde brannte es nach.

Da spürte ich es wieder: mein schlechtes Gewissen, mein Gefühl des Mangels.

Diese einfache Tatsache fühlte sich für mich wie ein Vorwurf an. Wieder versuchte ich es zu verdrängen, redete mir ein, dass das Blödsinn sei, lenkte mich ab. Und es gelang mir auch für eine gewisse Zeit.

Bis ich mich entschied, für einige Tage zu pilgern. Und dort allein im Wald, in der Stille, verfolgten mich die Stimmen.

„Du hast ja keine Kinder, du weißt nicht, was Stress ist.“

„Du musst einfach loslassen, dann klappt´s von alleine.“

„Vielleicht musst du erst noch was lernen.“

„Was die Frau vom Mann unterscheidet ist ihre Gabe, Leben zu schenken…“

Und plötzlich platzte alles, was ich vorher verdrängt hatte, aus mir heraus.

Tränenüberströmt und wimmernd ging ich weiter den Berg hinauf. Ich spürte all die Schuldgefühle, weil ich keine Kinder auf diese Welt gebracht hatte und es jetzt auch nicht mehr wollte. Ich fühlte das schlechte Gewissen, weil ich so viel Freiheit und Zeit für mich genoss.

Ich erlebte ein tiefes Gefühl des Mangels als Frau, weil ich kein Leben schenken konnte.

War ich dadurch weniger wert, weniger Frau? Mein Kopf sagte etwas anderes, aber das Gefühl war da und schmerzte.

Ich dachte an die Worte:  Kinder sind ein Geschenk Gottes.

Hatte ich dieses Geschenk nicht verdient? War ich nicht gut genug? Weinend lief ich immer weiter. Ich ließ dabei alles zu, alle Gedanken, alle Gefühle, so schmerzhaft sie auch waren.

Und dann, nachdem alles nach oben katapultiert worden war, wurde es auf einmal still und ich fühlte mich unglaublich befreit.

Eine große Erleichterung und ein Gefühl des Friedens machten sich in mir breit.

Ich blieb stehen, atmete durch und wischte mir die Tränen aus den Augen.

Jetzt nachdem all diese fiesen Gedanken und schmerzhaften Gefühle einmal da sein durften, spürte ich darunter eine unglaubliche Ruhe und eine tiefe Gewissheit.

Und zwar, dass das alles nicht die Wahrheit war. Es war nur das, was ich aufgenommen und verinnerlicht hatte. Was mich mein Umfeld, die Gesellschaft gelehrt und wie ich es verstanden hatte.

Kurz gesagt, es waren nur Meinungen, es waren die Wege anderer.

Ich konnte meine eigenen Weg gehen, meine eigene Wahrheit finden.

Ohne all die Urteile war ich einfach ICH.

Und als ich das begriff, da fühlte ich mich auf einmal auf wundervolle Weise angenommen und geliebt. Ich spürte, dass es mein Geschenk in diesem Leben war, viel Freiheit und viel Zeit für mich zu haben, damit ich kreativ und schöpferisch arbeiten konnte. Es war meine Möglichkeit, Geschichten in diese Welt zu bringen und andere vielleicht dadurch zu inspirieren oder erfreuen.

20161009_172753-1Ich fühlte, dass ich auch ohne Kinder voll und ganz Frau sein konnte und dass ich genug war.

Nur eine Person entscheidet, ob du glücklich bist oder nicht und das bist du selbst!

Das wurde mir in diesem Augenblick klar.

Ich war mittlerweile oben auf dem Berg angekommen und die Sonne hatte meine letzten Tränen getrocknet. Ich blickte in die Ferne, spürte den zarten Wind auf meiner Haut und lauschte der Stille.

Ich lächelte.

Ja, in diesem Moment war ich glücklich! Mir fehlte nichts, ich war vollständig.

Ich weiß nicht wie es dir geht. Vielleicht hast du auch manchmal Schuldgefühle, deine Rolle als Frau nicht so zu erfüllen, wie du glaubst, wie du es solltest.  Vielleicht denkst du in diesen Momenten, du seist nicht gut genug.

Vielleicht kennst du auch das schlechte Gewissen, wenn du dir Zeit für dich, für dein persönliches Glück nehmen willst.

Ich möchte dich auf diesem Wege daran erinnern:

Du bist perfekt so wie du bist! Du bist eine tolle, wundervolle Frau und es ist dein Recht, glücklich zu sein!

Was immer andere sagen oder denken, wichtig ist doch, dass du deinen Weg für dich findest.

Dann kommt der Rest irgendwann von ganz allein. Denn wie Paul Coelho so schön sagt:

„Das Leben ist wirklich sehr großzügig mit dem, der seinem persönlichen Lebensweg folgt.“

Ich glaube daran. Und du?

——

Diesen Beitrag habe ich übrigens ursprünglich für den Frauenkongress geschrieben, eine tolle Veranstaltung von Frauen für Frauen.

Falls du dich dafür interessierst, kannst du hier über den Link „Frauenkongress“ (Partnerlink) einmal reinschauen. Der Kongress hat zwar schon stattgefunden, aber ich glaube, die Aufzeichnungen kann man jetzt auch noch anschauen.

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Hallo, ich bin Bianca Ritter und arbeite als freie Autorin. Du findest auf „Sternschnuppenzeit“ Inspiration und praktische Tipps, um das Leben zu leben, von dem Du träumst. Es geht darum, wieder mehr Zeit mit Dingen zu verbringen, die dir wirklich wichtig sind, nach den Sternen zu greifen und deine Wünsche und Träume zu leben! Mein erster Roman "Das Erbe von Alchatar" wurde 2012 veröffentlicht.

12 Kommentare

  1. Uschi

    Liebe Bianca,
    ich habe mich erstmal gefreut wieder von Dir zu hören da ich gerade heute ein Einhorn Pegasus karte gezogen habe und jetzt deine Mail gelesen habe. Es hat mich einerseits tief berührt andererseits habe ich mich sehr gefreut für Dich, daß Du erstens so offen darüber reden kannst und für Dich jetzt einen Weg gefunden hast besser damit umzugehen.
    Ich kann Dir sehr nachempfinden was in deinem inneren so vor sich geht da für mich als Kind immer klar war (selber Scheidungskind) einmal eine glückliche Familie mit Kind zu haben und alles besser zu machen.
    Noch dazu erzählte mir immer eine Kartenlegerin mir sei ein Kind beschieden. Tja ich lebe nun schon lange alleine nach einer sehr schmerzhaften Beziehung über die ich lange nicht hinweg kam. Und ehrlich gesagt erst durch den Befund eines Myom vor Jahren bei mir am eierstock wurde mir mein unerfüllter Kinderwunsch so richtig schmerzlich bewußt. Klingt komisch ja aber man sagt myome stehen für unerfüllte Kinderwünsche.
    Da habe ich dann mal so richtig in mir gegraben und mir fiel auf daß ich diesen wunsch so ganz tief in mir begraben hatte und ich ihn auch nie richtig ausgesprochen hatte damals zu meinem letzten Partner (der schon ein Kind hatte aus erster Ehe) und daher auch keinen Kinderwunsch mehr hatte.
    Auch gegenüber meinen Freundinnen fühlte ich mich oft nur halb und nicht vollwertig, noch dazu ohne Partner. Ich habe auch oft in der Gesellschaft das Gefühl nicht vollständig zu sein da man nur als Partnerschaft richtig akzeptiert wird.
    Inzwischen bin ich durch Heilung meines inneren Kindes,durch Interesse für die Astrologie und Befassung mit meinen Ahnen und meiner Familiengeschichte darüber hinweggekommen.
    Jeder hat sein eigenes Schicksal.
    Ich wünsche Dir jedenfalls viel Kraft und Erkenntnisse im Neuen Jahr ein entspanntes Weihnachtsfest und geruhsame Feiertage
    Ganz liebe Grüße Uschi

    Antworten
    • Bianca Ritter

      Liebe Uschi,
      ich habe mich sehr gefreut, wieder von dir zu lesen. Deine Nachricht hat mich auch sehr berührt. Ich glaube auch, dass jeder sein eigenes Schicksal, seinen persönlichen Lebensweg hat. Tief in mir habe ich immer gespürt, dass mir ein anderer Weg bestimmt ist und ich höchstwahrscheinlich in diesem Leben keine Kinder haben werde. Auch mir wurde vorhergesagt, dass mir ein Kind beschieden sei und ich mir keine Sorgen machen bräuchte. Dieses „Hoffnungmachen“ vergrößerte den Schmerz der Enttäuschung, aber es hat mir auch dabei geholfen, den unerfüllten wunsch wirklich zu spüren und dann zu erkennen, dass ich einen Weg, eine Wahrheit für mich finden kann. (Es war sehr wichtig mir all dem bewusst zu werden, so wie du es duch die Myome erlebt hast.)
      Es tut mir sehr leid, dass du dich nicht vollwertig gefühlt hast. Es ist schön zu hören, dass du Wege für dich gefunden hast, das zu heilen. Ich hoffe, sehr, dass du dich jetzt besser und wohler mit dir fühlst und erkennst, wie wunderbar du bist. Deine Kommentare hier, deine Offenheit und Tiefe bereichern meine Beiträge sehr und helfen auch mir, noch einmal zu reflektieren und nachzuspüren, weil du auch ganz offen über deine „Schwächen“ und Probelme schreibst.
      Ich wünsche dir auch von Herzen ein entspanntes Weihnachtsfest und für das neue Jahr viele Momente der Freude, Leichtigkeit und Liebe.
      Ganz liebe Grüße, Bianca

      Antworten
  2. martina

    Wow, das ist ja mal ein Beitrag.
    Ich bin sehr berührt, weil ich ähnlich empfinde, es aber in der Tiefe noch nie so zugelassen und nachempfunden habe. Ich wische eher mal schnell weg.
    Aber dadurch bin ich nicht befreit.
    Klasse, das du einen anderen Weg gehst und mir neue Möglichkeiten aufzeigst.
    Vielen Dank
    in tiefer Verbundenheit
    Martina

    Antworten
    • Bianca Ritter

      Liebe Martina,
      Danke, dass du mir hier so offen schreibst und dich zeigst. Ich habe mich so sehr über deinen Kommentar gefreut. Vielleicht hast du schon mehr zugelassen, als dir bewusst ist. Es ist schön, dass ich dir durch meinen Beitrag neue Möglichkeiten siehst.
      Vielleicht hast du beim Lesen gespürt, was dir auch gut tun könnte oder wie du dich freier fühlen würdest. Ich glaube, wir sind jeder auf seine Weise so individuell und einzigartig, dass wir auch bei ähnlichen Erlebnissen und Gefühlen, verschiedene Wege brauchen.
      Du schreibst, dass du es bisher nicht so zugelassen und in der Tiefe nachempfunden hast. Vielleicht war das genau das, was du bisher gebraucht hast, was gut für dich in deiner Situation war.
      Und die Sehnsucht nach Befreiung, die in deiner Nachricht mitschwingt, hat jetzt eine neue Tür in dir geöffnet. Das spürst nur du für dich.
      Hab dich lieb und fühle mich dir auch sehr verbunden,
      Bianca

      Antworten
  3. sunshineladytest.de

    Puh schwer ich verstehe dich zu gut mir fiel es schon schwer ein Jahr zu probieren und es klappte erst als ich nicht mehr wollte lach.
    Dann nach Kind nr 1 kam Jahre später trotz Pille und ohne Medis mein Ü ei.
    Also es kommt IMMER anders als man denkt oder plant.
    Auch meine Schwester hatte eine Fehlgeburt sehr sehr spät danach hatte sie keine Hoffnung,wegen Tumor am Gehirn der nicht mehr wächst aber wegen dem sie hammer Medis nehmen muss sagten alle ihr Kinderwunschklinik etc würde nie klappen und zack 2 gesunde Kinder 3 Jahre Abstand und alles super top fit und gesund:)
    Sogar ein Pärchen erst junge dann Mädchen.Noch eine andere Bekannte 6 Fehlgeburten und dann kam das Wunschkind.
    Was ich damit sagen will,das du dich davon freimachen magst ist sooo richtig.
    Du sollst auch nicht irgendwelche Planungen auf Eis legen wegen einem Kind.
    Wenn das Kind unterwegs ist schmeisst es eh zu 90% alles über Bord und das ist dann überhaupt kein Problem irgendwie geht alles:)
    Leb dein Leben geniess es und wenn dann irgendwann doch ein Üei kommt umso schöner:)
    Aber das ohne Zwang ist ganz wichtig und das hat meine Schwester lange lernen müssen;)
    Aber es geht.
    So wie du dich jetzt fühlst ist eigentlich genau der richtige Zeitpunkt die Verhütung abbei zu lassen und abzuwarten was passiert und einfach nur das hier und jetzt zu geniessen:)
    Ansonsten glückwunsch das du vorallem geniesst auch wenn du so weitermacht:)

    Antworten
    • Bianca Ritter

      Hallo,
      mir ist gerade aufgefallen, dass ich deinen Namen nicht weiß, daher nur „Hallo“. Ich danke dir für deine Nachricht und diese mutmachenden Geschichten. Ich habe auch erlebt, dass im Leben einfach alles passieren kann und man nie weiß, wo es uns hinführen wird.
      Es freut mich, dass es bei dir auf so überraschende Weise geklappt hat und dass auch deine Schwester trotz ihrer schweren Situation ihre Wunschkinder bekommen hat.
      Was mich angeht, so ist meine Entscheidung entgültig ohne Hintertürchen oder doppeltem Boden. Ich verhüte, weil ich nicht mehr schwanger werden will. Nachdem was in den vergangenen Jahren passiert ist und was ich durch Untersuchungen etc weiß, möchte ich das Risiko einer neuen Schwangerschaft nicht eingehen. Ich bewundere Menschen, die so viele Enttäuschungen und Fehlgeburten erleben und trotzdem die Kraft haben, weiterzumachen. Mein Weg ist das nicht, nicht mehr …
      Ich glaube, dass das Leben für mich etwas anderes bereithält und es hat sich richtig angefühlt, loszulassen und einen neuen Weg zu gehen.
      Ich wünsche dir und dein Schwester alles Liebe, Gute und Gesundheit!
      Liebe Grüße
      Bianca

      Antworten
  4. Julia

    Hallo Bianca, danke für deinen sehr persönlichen Beitrag. Ich finde es sehr interessant, wie sich doch eine Sichtweise ändern kann, gerade bei so einem schwierigen Thema. Mit deinem Beitrag kannst du vielen Frauen Mut!

    Antworten
  5. Tine

    Liebe Bianca,
    Ich bin sehr berührt von Deinen Worten…ich kenne die Gefühle welche Du beschreibst selbst sehr genau. Auch ich habe jahrelang gelitten und mich nur halb gefühlt…auch jetzt noch ist da ein schwarzes Loch…ich habe es angenommen aber es bleibt eine Lücke…
    Ich freue mich auf den Austausch mit Frauen denen es so auch geht… alles Liebe und Danke tine

    Antworten
    • Bianca Ritter

      Liebe Tine,
      ich danke dir für dein Vertrauen und deine Offenheit. Es tut mir sehr leid, dass du so gelitten hast und auch jetzt noch diese Lücke, dieses Loch spürst.
      Ich habe gerade im letzten Jahr für mich persönlich erfahren, dass es im Leben nie ganz gut oder komplett schlecht ist. Das Leben besteht nicht aus Jahren, Monaten, Tagen oder Stunden. Es sind unzählig viele Momente. Und ich habe in diesem Jahr innerhalb einer Stunde bitterlich geweint und von Herzen mit Freude gelacht. Ich hatte Tage mit grauenhaften Augenblicken, aber auch mit Momenten, die voller Frieden und Liebe waren.
      Ich wünsche dir von Herzen, dass du auch wenn da diese Lücke vielleicht noch bleibt und nur langsam heilt, du trotzdem auch viel Leichtigkeit, viel Freude und rundum glückliche Momente erleben kannst.
      Ich hoffe, es ist ok, dass ich dir das geschrieben habe. Ich weiß nicht, wie es sich für dich anfühlt.

      Ich glaube, der Austausch mit anderen Frauen darüber, die das Gleiche fühlen, macht es leichter und hilft dabei zu heilen, weil man spürt, dass man damit nicht allein ist.
      Ganz liebe Grüße, Bianca

      Antworten
  6. Bettina Becker

    Danke liebe Bianca, dass ich deinen sehr berührenden Blog lesen durfte. Sehr emotional, sehr offen und ehrlich. Du schreibst so schön… ich wünsche dir alles erdenklich Gute für deine Zukunft, für dein Glück, für dein weiteres Leben und umarme dich von ganzem Herzen

    Bettina

    Antworten
    • Bianca Ritter

      Danke liebe Bettina, dass du mir das schreibst.
      Es gibt mir Mut, weiterzumachen und diesen Weg zu gehen.
      Ich wünsche dir auch von Herzen alles erdenklich Gute, viel Freude, Glück und Liebe in deinem Leben!
      Es ist schön, dich zu kennen.
      Fühl dich umarmt

      Bianca

      Antworten

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