Sternenkinder – Wenn der Glaube an das Gute zerbricht

Sternenkinder – Wenn der Glaube an das Gute zerbricht

Ich weiß dieses Mal nicht, wie ich anfangen soll.

Es wird wohl der persönlichste Blog, den ich je geschrieben habe.

Und ein Teil von mir fürchtet sich, dir so viel über mich preiszugeben.

Ich will es dennoch tun: Weil ich weiß, dass viele Frauen mein Schicksal teilen und vielleicht ja auch du.

Blog als Audio (gelesen von Bianca Ritter)

 

Ich hoffe, meine Worte helfen dir auf irgendeine Art und Weise.

Ich hätte mir damals gewünscht, jemanden zu finden, der offen darüber spricht.

Deshalb möchte ich dir hier erzählen, wie es mir ergangen ist.

Ich bin in ein tiefes Loch gefallen, aber auch wieder herausgekommen.

Zwei Dinge haben mir dabei geholfen: Vertrauen und Offenheit.

Ich erkläre dir warum.

Zwei Mal habe ich mein Kind in der Schwangerschaft verloren und musste den Traum von einer kleinen Familie ziehen lassen.

Beim 1. Mal hat es mir den Boden unter den Füßen weggerissen und meine Welt in Schutt und Asche gelegt.

Die Worte der Ärztin „Es tut mir leid. Das Herz schlägt nicht.“ hallten wochenlang in meinem Kopf nach.

Ich war erschüttert und tief verletzt. Ich konnte mich damals niemandem so richtig anvertrauen. Ich hatte das Gefühl, es wäre ein Tabuthema und niemand könne mich verstehen.

Ich habe mich zurückgezogen und Mauern um mich gebaut.

Ich hatte das Gefühl, als sei ein Teil von mir gestorben.

Ich hatte das Kind gespürt und mich auf ein Leben mit ihm eingestellt.

Jetzt war es weg, und das Leben, von dem ich mit ihm träumte, war ausgelöscht.

Und obwohl ich wusste, dass ich nichts dafür konnte, habe ich mich schuldig gefühlt und geschämt.

Ich hatte das Gefühl, mit mir stimmt etwas nicht.

Ich dachte, vielleicht wäre ich keine gute Mutter geworden und müsste besser werden.

Heute weiß ich, dass das nicht stimmt.

Aber solche Gedanken und Gefühle haben in dieser Zeit an mir genagt.

Vielleicht kennst du diese Gefühle auch.

Sätze wie:

„Jetzt weißt du zumindest, dass du schwanger werden kannst.“… „Vielleicht musst du einfach noch etwas lernen.“ … „Sieh zu, dass du schnell wieder schwanger wirst.“… waren vielleicht gut gemeint, taten aber unendlich weh.

Jede Schwangere, die ich gesehen habe, hat mir das Herz zerrissen.

Ich habe mich immer wieder gefragt: Warum klappt es bei anderen, aber bei mir nicht?

Was mache ich falsch?

Ich habe mich so unglaublich machtlos und hilflos gefühlt, vom Schicksal gestraft und verlassen.

Immer wieder habe ich nach dem warum gefragt und doch keine Antwort gefunden.

Das Schlimmste für mich war, dass ich den Glauben an das Gute verloren habe.

Ich konnte mir keinen Sinn des Ganzen vorstellen.

Ich fand es schlichtweg grausam.

Dadurch bin ich in ein tiefes Loch gefallen und es hat lange gedauert, bis ich wieder herausgefunden habe.

Was hat mir geholfen?

Vertrauen

Ja, es war vor allem das Vertrauen darin, dass alles einen Sinn hat, auch wenn ich ihn vielleicht nie verstehen mag.

Irgendwann habe ich statt weiter zu fragen, warum, damit begonnen zu akzeptieren, dass es darauf keine Antwort gibt.

Ich habe erkannt, dass ich lernen kann, darauf zu vertrauen, dass es für irgendetwas gut war und dass das Universum mir nie schaden würde.

Wir wissen nicht, was wäre wenn …

Ich kann nicht sagen, wie mein Leben weiter verlaufen wäre, wenn das nicht passiert wäre.

Es gab mir Kraft, daran zu glauben oder an Anfang wenigstens darauf zu hoffen, dass es einen Sinn für alles gibt und es mich vielleicht vor Schlimmerem bewahrt hat.

Ich gebe zu, es war nicht leicht, dieses Vertrauen zu finden.

Aber als ich mich einmal für diesen Weg entschieden hatte, ist es allmählich gewachsen und Tag für Tag immer stärker geworden.

Manche Wunden brauchen lange, um zu heilen.

Doch es kann wieder gut werden, solange du einen Funken Hoffnung in dir findest.

Ich weiß, dass ich wieder glücklich sein und mein Leben genießen kann, trotz allem.

Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht.

Vaclav Havel

Ende des Jahres bin ich nach 3 Jahren wieder schwanger geworden und die Freude darüber war überwältigend.

Leider hat sich meine größte Angst erfüllt und wir mussten unseren kleinen Engel abermals gehen lassen.

Das kleine Herz hat aufgehört zu schlagen.

Ich dachte, noch einmal könnte ich das niemals durchstehen.

Die Enttäuschung, die Machtlosigkeit, die Angst vor einer Ausschabung …

Die Trauer war unendlich groß und ist es auch jetzt noch.

Doch dieses Mal hab ich mich nicht allein gefühlt.

Ich habe Halt gefunden.

Der Glaube an den Sinn in allem, das Vertrauen in das Gute in meinem Leben, ist geblieben und damit auch die Hoffnung.

Ich habe mich trotz allem beschützt und umsorgt gefühlt.

Darüber war ich ehrlich überrascht und sehr dankbar.

Ich konnte annehmen, was geschehen ist.

Und noch etwas hat mir Kraft gegeben:

Offenheit.

Ich konnte offen mit meinem Mann, mit meiner Familie und meinen Freunden darüber sprechen.

Ich konnte mit ihnen meine Freude und auch die Trauer teilen.

Ich hatte das Glück auf Verständnis zu treffen, auf Menschen, die nachempfinden konnten, dass ich ein Kind, ein Leben, verloren hatte, auch wenn es noch nicht geboren war und dass das Zeit und Rücksicht braucht.

Ich habe dabei so viel Liebe und Mitgefühl erhalten. Das war sehr heilsam.

Es braucht meist keine großen Worte.

Ein offenes „Wie geht es dir heute?“, eine liebevolle Umarmung, Dasein und Zuhören, ein paar Blumen, eine Hühnersuppe zur Genesung, die Botschaft, dass sie ein Kerzchen für unser Kind aufgestellt haben und an uns denken …

All das hat mir so sehr geholfen.

Es löscht die Trauer und den Schmerz nicht, aber es macht es leichter, viel leichter.

An manchen Tagen, in bestimmten Situationen spüre ich den Schmerz stärker, wie Salz in der Wunde. Dann denke ich daran, dass dieser Traum von mir nicht in meiner Hand liegt. Ich kann es nicht erzwingen. Was passieren soll, passiert.

Aber ich kann mein Leben leben, das Beste daraus machen und Freude für all das empfinden, was ich habe.

Ich bin dankbar, für jeden Moment, den unsere Kinder da waren, auch wenn ich sie nie in den Armen halten konnte.

Sie werden immer einen Platz in meinem Herzen haben und wenn ich zum Sternenhimmel hinauf sehe, dann denke ich an unsere kleinen Engel.

Ich wünsche dir, in welcher Situation du auch gerade bist, von ganzem Herzen Trost und Heilung.

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Hallo, ich bin Bianca Ritter und arbeite als freie Autorin. Du findest auf „Sternschnuppenzeit“ Inspiration und praktische Tipps, um das Leben zu leben, von dem Du träumst. Es geht darum, wieder mehr Zeit mit Dingen zu verbringen, die dir wirklich wichtig sind, nach den Sternen zu greifen und deine Wünsche und Träume zu leben! Mein erster Roman "Das Erbe von Alchatar" wurde 2012 veröffentlicht.

16 Kommentare

  1. Sandro

    Liebe Bianca,

    Ich weiß nicht wie es als Mutter ist zwei seiner Kinder gehen zu lassen. Ich weiß nur wie es sich als Vater anfühlt. Unendlich traurig. Noch heute kommen mir die Tränen wenn ich daran denke. Ich hatte mich zwei Mal so sehr gefreut ein zweites Kind zu bekommen. Zwei Mal konnte ich es nicht in den Händen halten. Und musste sie viel zu früh gehen lassen. Ja, ich habe bereits eine Tochter. Aber der Schmerz in mir ist so groß. Jeden Tag begleiten mich die beiden.

    Ich frage mich nicht, was wäre wenn. Ich frage mich: Was wollen sie mir sagen? Was will mir mein Leben damit sagen? Was soll ich lernen?

    Danke für diesen berührenden Artikel, für die schönen Worte. Es gibt so viele Sternenkindereltern. Sie alle brauchen diese Kraft…

    Alles Gute
    Sandro

    Antworten
  2. Martina

    Liebe Bianca,
    dein Bloog hat mich tief berührt und ich habe ihn mit einem Kloß im Hals und Tränen in den Augen gelesen.Ich kann dich sehr gut nachempfinden, obwohl ich nie schwanger war.
    Ich habe mich zu spät für Kinder entschieden, die biologische Uhr war abgelaufen.
    Ich schöpfe Kraft aus den Augenblicken mit Kindern und deren Augen, und das werde ich mein Leben lang machen.
    Vielen Dank für deine bewegenden Zeilen und das noch viele gewünschte Kinder auf die Welt kommen werden.
    In tiefer Verbundenheit Martina

    Antworten
    • Bianca Ritter

      Liebe Martina,
      deine Worte haben mich sehr berührt. Und ich selbst habe nun auch Tränen in den Augen, nachdem ich sie gelesen habe. Es tut mir sehr leid für dich.
      Ich wünsche dir von Herzen alles Liebe und vieler solcher wunderschöner Augenblicke in deinem Leben.

      Ich habe dich sehr lieb, Bianca

      Antworten
  3. Nicole

    Liebe Bianca,
    Danke, dass du deine Geschichte mit uns geteilt hast. Das kostet viel Mut. Ich finde es bewundernswert, wie du inzwischen damit umgehen kannst und wünsche dir weiterhin, dass du mit diesem Vertrauen und dieser Offenheit durchs Leben gehen kannst. Du kannst damit nicht nur dir, sondern auch anderen Menschen in schwierigen Situationen viel helfen. Ich freue mich auch weiterhin auf deine Beiträge, die gut tun, auch wenn man nicht in der gleichen Situation ist.

    Antworten
    • Bianca Ritter

      Liebe Nicole,

      Danke für diese lieben Worte.
      Ich merke, es fällt mir doch schwer auf solch ein Lob zu antworten.
      Gleichzeitig schenken mir deine Worte auch Mut, mich weiterhin so offen auf meinem Blog zu zeigen.
      Danke dafür!
      Es freut mich sehr, dass dir meine Beiträge gut tun.

      Liebe Grüße, Bianca

      Antworten
  4. Candy W.

    Liebe Bianca, wir kennen uns noch nicht aber das wird sich jetzt ändern. Ich weiß nicht, ob meine Worte jetzt Hilfe oder Trost spenden…zumindest sollen sie Dir ein bisschen Hoffnung geben. Ich habe 2004, 2005 und 2006 meine Sternchen gehen lassen müssen. Jedes Mal war meine Schwangerschaft weiter voran geschritten, so daß ich schon fast geglaubt hatte, es dieses Mal schaffen zü können. Meine Ärztin, welche ich schon 20 Jahre kenne und aufsuche, sagte damals zu mir: Kleines…schwanger werden kannst Du. Jetzt müssen wir es nur noch schaffen, das aus den Sternchen kleine Wunder werden. 2007 wurde ich wieder schwanger, bekam sofort Beschäftigungsverbot und wurde von allen gehegt und gepflegt. Nun ist mein kleines Wunder 8 Jahre alt und zeigt mir jeden Tag, dass man die Hoffnung nicht aufgeben sollte. Und was soll ich sagen…im November 2013 kam mein Prinz zur Welt und macht unser Leben komplett. Ich wünsche Dir von ganzem Herzen, dass Du die Hoffnung nicht aufgibst und an die kleinen Wunder glaubst. Lieb gedrückt aus Halle (Saale) von Candy (39)

    Antworten
    • Bianca Ritter

      Liebe Candy,
      ich danke dir von Herzen, dass du mir deine Geschichte geschrieben hast. Es ist schön, dass nach so vielen Enttäuschungen diese Wunder erleben durftest. Und ja, deine Worte schenken Hoffnung.
      Sie zeigen, dass alles möglich ist und nach dunkler Nacht, ein neuer Tag heranbricht.
      Ich hab die Hoffnung nicht aufgegeben. Ich glaube daran, dass wir noch Kinder bekommen können. Aber ich vertraue auch darauf, dass falls dem nicht so ist, das Universum für mich andere Wunder bereit hält.
      Alles Liebe!
      Danke!!!
      Bianca

      Antworten
  5. Natascha

    Bianca, ich verneige mich in tiefer Demut vor Dir. Ich hoffe, dass Du die Ehrlichkeit und Intensität meiner Verneigung erahnen kannst! Du bist ein Licht!

    Antworten
  6. tanja

    Liebe Bianca fühl dich mal gedrückt …. ich weiß nicht wie es ist ein geschweige denn zwei Kinder zu verlieren…aber ich weiß durch den Missbrauch meines Vaters als Baby an mir wie es ist einen tiefen Schmerz zu haben…mir ist soviel passiert…ich hab keine Liebe kennen gelernt..kein Vertrauen…ich war meist so alleine..ich fühlte mich immer wertlos..verraten…verkauft und das Leben erscheint mir oft sinnlos und grausam…so ohne Grundlagen ist es schwer da raus zu finden..aber ich geb nicht auf und versuch es weiter…du hast mir mal eine Botschaft von Ava geschrieben
    daran versuch ich mich festzuhalten
    Liebe Tanja,

    „Wie kann deine Seele heilen? Durch Liebe, mein Kind, durch Liebe.

    Du hast nie aufgegeben, sonst würdest du mir diese Frage nicht stellen. Wenn
    du möchtest, nimm ich dich an die Hand, gebe dir den Schutz, den du
    brauchst, um zu heilen, werde dich fortan begleiten.

    Du bist und warst von Beginn ein ganz besonderes Mädchen. Ich weiß, das hast
    du gespürt.

    Jedes Leid, jeder Schmerz, den du erfahren hast, war keine Strafe für dich,
    glaube so etwas nicht. Du wirst sehr geliebt. Es waren die Erfahrungen, die
    sich deine Seele stellte, nicht mehr und nicht weniger. Sie sind nun
    vorüber, doch der Schmerz bleibt solange, bis du bereit bist, dich ihm zu
    stellen.

    Du wirst Hilfe finden, wenn du sie brauchst. Trost, Glauben und Liebe, das
    alles wartet auf dich und steht bereit.

    Du musst es nicht alleine schaffen, den Weg nicht alleine gehen. Bitte um
    Hilfe und sie wird zu dir eilen. Du wirst sie finden.

    In deinem Inneren bist du stets stark geblieben, du hast viel Kraft,
    vertraue darauf. In dir ist stets auch die Blume der Hoffnung geblieben, sie
    wird dich tragen.

    Gib die Hoffnung nicht auf, du wirst auch die schönen Seiten des Lebens
    erfahren.

    Wende dein Gesicht zum Licht, es wird deine Tränen trocknen und die Schatten
    werden weichen.

    Deine Seele ist wunderschön, erkenne dies und du wirst zurück zur Liebe
    finden.

    Ich glaube an dich!

    Ich liebe dich, Ava.

    Antworten
    • Bianca Ritter

      Liebe Tanja,

      ich danke dir deine Anteilnahme und deine lieben Worte.
      Es tut mir sehr sehr leid, was dir alles widerfahren ist. Ich kann mir nicht vorstellen, wie es für dich ist, all das erlebt zu haben. Ich wünsche dir so sehr, dass du Liebe und Vertrauen findest.
      Der Avabrief, den ich dir geschickt habe, hat mich selbst sehr berührt, als ich ihn geschrieben habe. Danke, dass du ihn mir hier noch einmal schickst.
      Ich glaube auch, dass du etwas besonderes bist und sehr stark sein musst, um das alles überleben zu können und immer noch Hoffnung zu haben. Du hast es verdient, Liebe und Heilung zu finden. Das wünsche ich dir so sehr.
      Ganz liebe Grüß und Danke, Bianca

      Antworten
  7. Bea

    Ich kann deine Gefühle 1:1 nachempfinden, mir geht bzw. ging absolut genauso. Ich habe mit 23 Jahren eineiige Zwillinge verloren und danach noch einen traumatischen Krankenhausaufenthalt gehabt, musste 2mal zur Ausschabung kommen mit einem Wochenende dazwischen und wurde dann bei der Einladung zur Sammelbeisetzung noch vergessen. Die Zeit war unglaublich schlimm für mich. Heute kann ich offen darüber sprechen.
    Vorerst ist kein weiterer Versuch geplant, aber ich weiß, dass ich irgendwann Kinder haben werde.

    Antworten
    • Bianca Ritter

      Liebe Bea,
      deine Geschichte hat mich sehr berührt.
      Es tut mir so unendlich leid für dich, dass du all das erleben musstest. Es hört sich sehr schlimm an.
      Ich hatte beim 2. Mal sehr große Angst vor der Ausschabung, weil ich die erste auch traumatisch erlebt habe. Ich habe sogar den Termin abgesagt und wollte es ohne versuchen. Aber ich war schon zu weit und es wurde zu gefährlich, weiter zu warten. Der Krankenhausaufenthalt war dieses Mal aber zum Glück nicht so schlimm und ich habe alles gut überstanden.
      Es ist sehr traurig, dass du bei der Beisetzung vergessen wurdest. Ich hoffe, du konntest dich trotzdem von deinen Kindern auf irgendeine Weise verabschieden. Ich werde heute ein Kerzchen für dich und die beiden aufstellen und wünsche dir von Herzen Kraft.
      Ich kann verstehen, dass du vorerst keinen Versuch planen möchtest. Es braucht Zeit.
      Ich wünsche dir, dass wenn du bereit dazu bist, alles gut wird und du Kinder haben wirst.
      Alles Liebe, Bianca

      Antworten
  8. Oli

    Vielen Dank für’s Teilen. Es tut mir extrem leid, dass dir so eine schreckliche Erfahrung widerfahren ist. Ich freue mich jedoch, dass du auch aus einer so negativen Erfahrung etwas Positives gewinnen konntest. Und dadurch, dass du es mit anderen teilst, lässt du auch sie an dieser positiven Erfahrung teilhaben. Daher noch mal vielen Dank dafür und dir weiterhin ganz viel Kraft, damit du nie wieder sowas durchstehen musst.

    Antworten
    • Bianca Ritter

      Hi Oli,
      Danke für deine Worte und die Kraft. Das ist wirklich lieb von dir.
      Aus genau diesem Grund habe ich mich entschieden, den Blog zu schreiben. Danke, dass du mich darin bestätigst, mir war heute morgen ganz mulmig zu Mute, als der Beitrag online ging.
      Ich wünsche dir alles Gute.
      Danke!

      Antworten
  9. Ursula

    Hallo liebe bianca,
    ich bin zwiegespalten denn ichhabe mich gerade sehr gefreut mal wieder von Dir zu hören auch wenn man sich nicht kennt habe ich ab und zu an dich gedacht und deine wunderschönen Medis.
    Andererseits tut es mir unendlich leid und weh das Du solche Dinge erleben mußtest.
    Ich gewisserweise kann ich Dir nachfühlen da ich selber 4 Jahre beim Gyn gearbeitet habe und gottseidank aber nur 1x miterlebt habe das ein Kind verstorben ist. Aber diesen Blick dieser Frau und die Hilflosigkeit in den Augen werde ich nicht vergessen.
    Ich selber habe keine Kinder hätte aber auch immer gerne eins gehabt leider fand ich nie den passenden Partner und der der ich dachte betrog mich dann. Daher kann ich in gewisserweise dich gut verstehen denn selbst in solchen Situtationen dachte ich mir anfangs ich habe es eben nicht verdient eine glückliche Partnerschaft und Kind zu haben. vor allem wenn man selber Scheidungskind ist. Aber selbst diesen Kinderwunsch der wurde mir eigentlich erst in den letzten Jahr so bewußt ich hatte ihn glaub ich immer unterdrückt und dachte es ist eben so als Single und fand mich immer nie vollwertig was mir natürlich auch die Außenwelt spiegelte.
    Inzwischen auch noch durch meine Arbeitslosigkeit fand ich mehr und mehr zu mir und das Vertrauen in mich auch der Glaube an meine Engel das es eben gut ist so wie es ist und auch ich weiß nicht wie es gewesen wäre wenn ich vielleicht ein Kind bekommen hätte von dem Mann der mich betrogen hat.
    Vielleicht gibt es auch eine andere Möglichkeit seine Kinderliebe und diesen Wunsch danach auszuleben?
    Ich wünsche Dir jedenfalls alles erdenklich liebe möge Dein Schmerz weniger werden und immer weniger auftreten und du auch immer besser damit umgehen kannst.
    Wer weiß was noch auf dich wartet….freue mich mal wieder von Dir zu hören paß auf Dich auf und herzliche Grüße aus Nürnberg
    Uschi

    Antworten
    • Bianca Ritter

      Liebe Uschi,

      ich finde es auch sehr schön wieder von dieser zu hören. Auch wenn wir uns nicht persönlich kennen, freue ich mich jedes Mal über deine Kommentare.
      Es tut mir leid, dass es bei dir mit Kindern durch die Umstände nicht geklappt, auch dass dich dein Partner betrogen hat tut mir sehr leid für dich. Ich kann nachempfinden, dass du den Kinderwunsch unterdrückt hast. Ich hab mir mein Leben auch so eingerichtet, dass ich gut ohne Kinder leben kann, aber in bestimmten Momenten fehlt dann einfach etwas. Ich hab mich auch nicht als „gute“ Frau gefühlt. Ich kann verstehen, dass du dich nicht vollwertig gefühlt hast. Es ist schön, dass du das Vertrauen in dich und die engel gefunden hast. Du bist eine tolle Frau. Ich schätze deine Worte immer sehr.
      Und ja, es gibt bestimmt andere Möglichkeiten diese Liebe auszuleben. Ich habe zum Beispiel das Glück ein bezauberndes Patenkind zu haben und habe vor einiger Zeit damit begonnen ein Kinderbuch zu schreiben (Die spannende Abenteuergeschichte eines frechen Mädchens, die ich meinem inneren Kind erzähle.) 🙂
      Wenn ich auch die tiefe Verbundenheit, die ich in der Schwangerschaft gespürt habe, in manchen Momenten vermisse.
      Aber wie du gesagt hast, wer weiß, was noch auf mich wartet, oder auf dich 🙂 Ich glaube, dass all das einen Sinn hat.
      Dir alles Gute!
      Fühl dich ganz herzlich gegrüßt, bis bald, Bianca

      Antworten

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