Erkenne dich selbst und du erhältst, was du dir wünschst

Erkenne dich selbst und du erhältst, was du dir wünschst

Es gibt Tage, da hast du das Gefühl, nichts läuft, wie du es dir vorstellst. Du fühlst dich gefangen und hast das Gefühl, du kannst nichts daran ändern.

Du strampelst dich ab, aber du kommst einfach nicht weiter.

Dabei ist die Lösung so naheliegend.

Sie liegt direkt vor deiner Nase.

Blog als Audio (gelesen von Bianca Ritter)

 

Ich habe viel gelernt über positives Denken und Affirmationen und auch über das Gesetz der Anziehung.

Ich glaube, dass unsere Gedanken eine große Macht haben.

Wenn wir positive Gedanken aussenden, bekommen wir Positives im Leben zurück.

Aber ich frage dich, wieso funktioniert es so oft nicht?

Wieso bekommen wir nicht, was wir uns wünschen, was wir uns „bestellen“?

Die Wahrheit ist, wir machen uns viel zu oft, etwas vor.

Es hilft nicht, das Negative einfach zu verdrängen und nur noch Positives sehen zu wollen.

Denn dann ist es immer noch da!

Unterschätze nicht die Macht verdrängter Gefühle.

Wenn du im Garten Unkraut hast, hilft es auch nichts, wenn du nicht hinsiehst.

Du musst dich darum kümmern, sowie du dich um die Blumen und das Gemüse im Garten kümmerst. Denn wenn du es einfach ignorierst und nicht sehen willst, und nur Augen für die Früchte hast, auf die du wartest, dann wirst du eines Tages in den Garten kommen und sie nicht finden, weil dein Unkraut alles überwuchert.

Es ist wichtig, das rechte Maß zu finden.

Konzentriere dich auf das Positive im Leben, sei dankbar dafür, aber achte auch das Negative, nimm es an. Erkenne, dass es ein Teil von dir ist.
Das, was du an dir nicht sehen willst, nicht wahr haben willst, das wird dir im Leben begegnen.

Was also meinst du, wirst du erhalten, wenn zwar positiv erscheinst, innerlich aber voller Zweifel und Ängste bist, wenn du Wut in dir hast, alte Enttäuschungen, Sorgen, Stress … ?

Wenn deine Erwartungen enttäuscht werden, ist es häufig so, dass du sie aus einem Gefühl des Mangels heraus herbei gesehnt hast.

Das bedeutet, du bist das Gegenteil von dem, was du dir im Leben wünschst.

Gleiches zieht Gleiches an

Wenn du dich zum Beispiel einsam fühlst und diese Gefühle hinaus in die Welt sendest, ist es schwierig, dass du so zu mehr Zweisamkeit im Leben kommst. Wenn du dir mehr Freude in deinem Leben wünschst, dich aber den ganzen Tag über ärgerst und schlecht gelaunt bist, wird es höchstwahrscheinlich nicht funktionieren.

Oder wenn du dir sagst, ich will jetzt verdammt noch mal Erfolg haben, aber dabei daran denkst, ich bin einfach schon zu oft gescheitert, was wird die Welt dir zeigen?
Du stellst Erwartungen an die Welt, an dein Umfeld, dir das zu geben, was du selbst nicht hast.

Du erwartest, dass diese Lücken gefüllt werden, dass man dir von außen gibt, was dir innen fehlt.

Doch so funktioniert die Welt nicht.

Wie innen so außen

Das, was dir in dir fehlt, fehlt dir auch in der Welt. Alles, wo du Mangel spürst, wird dir in der Welt als Mangel begegnen.

In dem Moment, in dem du ehrlich zu dir bist, kann es Veränderung geben.

Enttäuschungen als Wegweiser

Die Enttäuschungen, wenn deine Erwartungen nicht erfüllt werden, dienen dazu, dir zu zeigen, was dir fehlt.

Würdest du es im Außen erhalten, könntest du nicht spüren, dass es dir in dir fehlt. Es ist also keine Strafe sondern eine Hilfe für dich, ein Weg um zu heilen.

So schwer es dir auch manchmal fällt das anzunehmen.

Die Welt als Spiegel

Erkenne, dass die Welt dein Spiegel ist. Klick to Tweet

Sie zeigt dir dich, nicht mehr und nicht weniger, also dich mit allem, was du bist und allem, was dir fehlt.

Es ist nicht einfach, sich dieser Tatsache zu stellen, besonders wenn die Welt dir das zeigt, was du an dir einfach nicht sehen willst.

Das Gute daran ist, dass es dadurch in deiner Hand liegt, deine Welt zu ändern.

Die Lösung liegt darin: Sei das, was du dir wünschst.

Lerne aus Enttäuschungen, dir das zu geben, was dir fehlt.

Alles, was du dir wünschst, hat eine Ursache in dir. Finde sie und fülle die Lücke. Begreife, warum du dir diese Dinge wünschst, erkenne, was dir fehlt. Hinter jedem Wunsch ist ein Gefühl verborgen.

Was fühlst du?

Denke nicht daran, was andere sagen. Bewerte nicht, ob es gut oder schlecht ist. Darum geht es nicht.

Frage dich, was DU fühlst.

Erkenne dich selbst! Erkenne deine Gefühle, deinen Anteil daran.

Gefühle wollen angenommen werden.

Erhöre das Gefühl und dein Wunsch wird erfüllt, weil du selbst zu ihm geworden bist und dir selbst nun geben kannst, was die Welt dir gezeigt hat.

Blicke in den Spiegel der Welt und du kannst nicht anders, als zu sehen, was du bist und was nicht.

Ich erkläre es dir an einer Reihe von Beispiel:

Wünschst du dir Anerkennung, dann gebe dir selbst Anerkennung. Erkenne deinen eigenen Wert an. Erst dann wirst du die Anerkennung von anderen wirklich spüren können.

Wünschst du dir Liebe, dann liebe dich selbst. Fang bei dir an. Sei Liebe. Erst wenn du dich liebst, kannst du dich geliebt fühlen.

Wünschst du dir Geselligkeit, weil du dich einsam fühlst, dann erkenne, dass du nie alleine bist und dass du dich selbst im Stich gelassen hast.

Wünschst du dir Fülle, dann fülle dich selbst, indem du erkennst, wie reich du beschenkt wurdest.

Wärest du gerne von deinen Sorgen befreit, so lerne Vertrauen.

Wünschst du dir Freude, so erlöse die Trauer in dir. Hinter dem Schmerz wirst du Frieden und Freude finden.

Und fällt dir das schwer, dann bitte um Hilfe und du wirst sie erhalten!

Von irgendwoher wird sie zu dir eilen und dich unterstützen.

Nicht auf dem Wege, den du vom Verstand her willst, sondern in der Art und Weise, wie es gut für dich ist.

Es gibt so viele Wege, wie es Menschen gibt.

Finde deinen!

Spüre, was die Enttäuschungen in dir auslöst. Fühle, woran es dir in genau diesem Augenblick mangelt.

Und dann befreie dich, indem du selbst dir das gibst, worum du bittest.

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Bianca Ritter ist Buchautorin. Sie reist seit Anfang 2018 mit ihrem Mann und Hund durch Europa. Ihre Herzensmission ist es, Menschen dabei zu unterstützen,sich wieder mit ihrer inneren Stimme zu verbinden und herauszufinden, was sie im Leben wirklich glücklich macht.

4 Kommentare

  1. Ana Dora

    Liebe Bianca,
    ein sehr wahrer Blogartikel, den ich erst in reiferem Lebensalter in aller Tiefe verstehe. Jetzt erst, wo sich einiges in mir löst und ich mein Spiegelbild lesen lerne.

    Ich finde, Du hast eine sehr schöne Stimme und das Lesetempo ist sehr angenehm, endlich langsam genug.

    Ich wünsche Dir viel Erfolg und bin nun auch auf dem Sternschnuppenweg.

    Danke für Deine Worte, Ana Dora.

    PS: Ich persönlich mag die Imperative nicht so, aber was wäre die Alternative?

    Antworten
    • Bianca Ritter

      Liebe Ana Dora,

      Danke für deine liebevollen Worte und Komplimente. Das hat mich sehr berührt.
      Es freut mich sehr, dass du nun auch auf dem Sternschnuppenweg bist 🙂
      Ich habe über deine Frage wegen der Imperative nachgedacht. Ja, was wäre da die Alternative?
      Wenn ich meine Beiträge schreibe, dann meist von Innen heraus, aus dem Herzen. Es kommt dann einfach, wie es kommt.
      Und meist lass ich es dann genau so, weil es sich für mich persönlich stimmig anfühlt.
      Ich verstehe die Imperative als ein dirketes Ansprechen, eine Einladung gemischt mit Fragen, die zum Nachdenken anregen.
      Vermutlich kommen sie bei jedem auf andere Weise an.
      Ich danke dir für dein Feddback und dass du auch mich zum Nachdenken angeregt hast.
      Ganz liebe Grüße und dir auch viel Erfolg auf deinem Weg,
      Bianca

      Antworten
  2. Ursula Schubert

    Hallo liebe Bianca,
    die letzten Wochen waren für mich auch ziemlich anstrengend vor allem da ich unseren Hasen einschläfern lassen mußte und ich dann wieder gejammert habe mußte das jetzt auch noch sein. Dann ging mein Kühlschrank kaputt toll gerade jetzt wo ich arbeitslos bin und kein Geld habe zu guterletzt stürzte meine Mutter noch in ihrer Wohnungkein ja ja da haben wir es wieder das Thema Vertrauen.
    Es ist manchmal so schwer den göttlichen Plan zu verstehen und in dem Moment jetzt kommen sowieso soviele ungelebte Gefühle hoch wie du sagst die man eigentlich nicht ansehen will von Wut bis Verzweiflung und Einsamkeit.
    Ich habe viel mit meinem inneren Kind die Tage gearbeitet und da fand ich viel Traurigkeit und Einsamkeit…..war sehr heilsam was ich da fand.
    Und heute belohne ich mich für die ganze anstrengende Zeit mit einem Besuch im Biergarten bei irischer Musik und wünsche Dir ein sonniges Wochenende und liebe Grüße
    Uschi

    Antworten
    • Bianca Ritter

      Hallo liebe Uschi,
      oh, das tut mir leid, dass du deinen Hasen einschläfern lassen musstest und dann auch noch so eine Woche erlebt hast, wo eins aufs andere kommt. Ich hoffe dir geht es wieder besser. Ja manchmal ist es schwer einen “Plan”, das Gute dahinter zu erkennen. Aber es ist ja auch wichtig, dass wir nicht einfach dauerhaft “grinsen” und einfach zu allem sagen, dass es wohl einen Sinn hat. Die Gefühle wollen gelebt werdem, wenn wir toben, uns aufregen, die Tränen rauslassen, dann geht es uns meist danach besser und dann können wir versuchen, an das Gute im Leben zu glauben und zu vertrauen.
      Es ist schön, dass du es so heilsam empfinden konntest. Gerade wenn es vielleicht schon länger unterdrückt war, konnte jetzt bei dir veilleicht viel heilen und du fühlst dich besser und leichter. Ich danke dir von Herzen, dass du das mit uns geteilt hast und hoffe, du hattest eine schöne Zeit und viel Sonne im Biergarten. Ich war in Holland und habe dort die Sonne und die Meeresbrise genossen. War schon sehr lange nicht am Meer, tut mir immer sehr gut.#Ganz liebe Grüße und bis bald, Bianca

      Antworten

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