Wie Sorgen dich daran hindern, dein Leben zu genießen (und wie du sie jetzt loslassen kannst)

Wie Sorgen dich daran hindern, dein Leben zu genießen (und wie du sie jetzt loslassen kannst)

Wie oft, machst du dir Sorgen?

Wie häufig bist du mit deinen Gedanken in der Zukunft, malst dir aus, was passieren könnte, anstatt zu erleben, was gerade jetzt passiert?

Mark Twain hat einmal gesagt: „Ich bin ein alter Mann und habe viel Schreckliches erlebt, aber zum Glück ist das meiste davon nie eingetroffen.“

Kommt dir das bekannt vor?

Blog als Audio (gelesen von Bianca Ritter)

 

Wenn du ehrlich bist, dann weißt du, dass niemand wirklich vorhersagen kann, was geschehen wird.

Das macht uns manchmal Angst, aber eigentlich liegt gerade darin das Besondere im Leben und die Einzigartigkeit jeden einzelnen Moments. Wenn mir jemand die Zukunft sagen könnte, wollte ich sie gar nicht wissen, weil er mir die Erfahrung rauben würde und die Fähigkeit sie selbst zu gestalten.

Ich möchte dich einladen mit mir ein kleines Gedankenexperiment zu machen.

Erinnere dich einmal an eine Situation, in der du dir unnötig Sorgen gemacht hast.

Du warst wahrscheinlich aufgeregt und angespannt. Du hast dich darüber gesorgt, wie es weitergehen wird und was passieren wird. Am Ende hast du herausgefunden, dass deine Sorgen unbegründet waren. Erinnerst du dich?

Und jetzt stelle dir vor, du könntest in der Zeit zurückreisen und diesen Tag noch einmal erleben.

In dem Wissen darüber, wie die Situation ausgeht, machst du dir dieses Mal keine Sorgen. Du bist entspannt und kannst den Tag ganz bewusst wahrnehmen. Ohne die vielen Gedanken, die du dir machst, die Ängste, die du hattest, erlebst du dieses Mal einfach den Tag, so wie er war.

Merkst du den Unterschied?

Dadurch, dass du mit deinen Gedanken nicht in der Zukunft bist, erlebst du den Moment, den Augenblick einfach so, wie er ist.

Aber wie kannst du im Alltag aufhören, dir Sorgen zu machen?

Wie gelingt es dir, die Ängste loszulassen und deine Gedanken nicht weiter um die Zukunft kreisen zu lassen?

Indem du dich bewusst dafür entscheidest und erkennst, dass deine Sorgen dir nicht helfen, dass du dich durch sie nur schlecht fühlst und dein Leben nicht genießen kannst.

Entscheide dich den Moment zu erleben, nimm wahr, wo du gerade bist und was du machst. Wenn deine Gedanken in der Gegenwart sind, wirst du dich nicht weiter über die Zukunft sorgen.

Erinnere dich daran, dass du das Leben sowieso nicht kontrollieren kannst.

„Leben ist das, was passiert, während du eifrig dabei bist, andere Pläne zu machen.“ John Lennon. Klick to tweet

Versuche darauf zu vertrauen, dass die Dinge zu deinem Wohl geschehen. Du kennst die Zukunft nicht. Du weißt nicht, was wäre wenn …

Wie oft, hast du es schon erlebt, dass etwas vermeintlich Schlechtes sich später in Wahrheit als Segen für dich erwiesen hat.

Wenn es dir gelingt, auf das Gute zu vertrauen und zu glauben, der Hoffnung mehr Gewicht zu schenken als den Sorgen, dann wirst du dich in der Gegenwart gleich besser fühlen und dein Leben mehr genießen können.

Ich möchte dir dazu gerne zum Abschluss eine Geschichte über einen weisen Bauern erzählen.

Eine kleine Geschichte über das Glück:

Glück oder Unglück? Wer weiß das schon!

 

Ein alter Mann und sein Sohn bestellten gemeinsam ihren kleinen Hof. Sie hatten nur ein Pferd, das den Pflug zog. Eines Tages lief das Pferd fort.

„Wie schrecklich!“ sagten die Nachbarn, „Welch ein Unglück.“

„Wer weiß, ob Glück oder Unglück“, erwiderte der alte Bauer.

Eine Woche später kehrte das Pferd aus den Bergen zurück. Es brachte fünf wilde Pferde mit in den Stall.

„Wie wunderbar!“ sagten die Nachbarn, „Welch ein Glück.“

„Glück oder Unglück? Wer weiß“, sagte der Alte.

Am nächsten Morgen wollte der Sohn eines der wilden Pferde zähmen. Er stürzte und brach sich ein Bein.

„Wie schrecklich!“ sagten die Nachbarn, „Welch ein Unglück!“

Der Bauer antwortet nur: „Glück oder Unglück?“

Drei Tage später kamen die Soldaten ins Dorf und holten alle jungen Männer in den Krieg. Den Sohn des Bauern konnten sie nicht brauchen. Er blieb als einziger verschont.

Glück oder Unglück. Wer weiß das schon!

Aus: Der Pfad des friedvollen Kriegers, Dan Millmann

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Bianca Ritter ist Mentorin für Berufung und Intuition. Ihre Herzensmission ist es, Frauen dabei zu unterstützen vom Kopf wieder zum Herzen zu finden, sich mit ihrer inneren Stimme zu verbinden. Sie begleitet Menschen dabei, ihre Berufung zu finden und sich das Leben zu kreieren, das sie wirklich erfüllt und glücklich macht. Sie reist mit Mann und Hund durch Europa. Das ist ihre FB Gruppe: Finde deine Berufung - Frei und erfüllt die eigene Gabe leben

4 Kommentare

  1. Timo

    Das ist ein unglaublich toller Artikel. Du hast so recht, dass wir immer in der Vergangenheit bzw. in der Zukunft leben. Wir denken meist zu viel und können nicht im Hier und Jetzt entspannen.
    Danke für den schönen Beitrag – der einen noch einmal wieder daran erinnert, achtsam mit sich zu sein und den gegenwärtigen Moment zu genießen.
    Liebe Grüße!

    Antworten
  2. Martina

    Hallo Bianca,
    ich werde diesen Bloc auch öfter lesen und beherzigen.
    Er hilft, Dinge klarer zu sehen und dort loszulassen,
    wo es nötig ist.
    Jeden Tag ein bißchen besser und leichter,
    und im Hier und Jetzt.
    Vielen Dank

    Antworten
  3. Ursula

    Hallo liebe bianca,
    eine schöne Geschichte die man immer wieder lesen sollte denn wenn ich nachdenke gab es schon soviele Situationen in denen man hinterher sagte war wohl doch ein glück das es so gekommen ist und vorher macht man sich Gedanken über alle möglichen dinge daß dieses angebliche Unglück passiert ist.
    Vielen Dank für den schönen Newsletter

    Antworten
    • Bianca Ritter

      Liebe Ursula,
      Danke für deinen Kommentar. Ja, die Geschichte kann man sich immer wieder einmal hervorholen und noch einmal lesen, gerade in Momenten, wo es vielleicht einmal nicht so läuft wie geplant.
      Ich habe auch schon häufig im Leben die Erfahrung gemacht, dass es im Nachhinein ganz anders gekommen ist, als ich erwartet habe. Und das etwas, dass ich unbedingt wollte, in dem Moment gar nicht gut für mich gewesen wäre.
      Ich habe dadurch ein Vertrauen entwickelt, dass ich eben manchmal noch nicht sehen kann, wo es mich hinführen wird, aber das es zu meinem Besten ist.
      Ganz liebe Grüße, Bianca

      Antworten

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